750,00 €
| Entstehung | 19. Jahrhundert |
|---|---|
| Format | 30,8 x 26 cm |
| Herkunft | Zentralussland |
| Motiv | Gottesmutter |
Die Ikone ist mit einem abnehmbaren Oklad aus dicht aufgenähten Glasperlen verziert. Das Layout ist in vier Felder eingeteilt, jeweils mit einer stilisierten Heiligenfigur oder Mutter-Kind-Darstellung, Feine Perlenstickereien bilden Gewänder, Heiligenscheine und florale Ornamente. Der Rand ist vollständig mit silbrig-grauen Perlen bedeckt und mit kleinen, sternförmigen Perlenapplikationen geschmückt. Durch einzelne Aussparungen im Perlenbesatz sind Teile der darunterliegenden Ikonenmalerei sichtbar.
Oben links:
Diese Darstellung zeigt die Gottesmutter in der Ikone „Unerwartete Freude“ (russ. Нечаянная Радость). Links kniet ein Beter in einer häuslichen Umgebung vor der Ikone der Gottesmutter mit dem Christuskind. Die Szene ist erzählerisch und verbindet das Wunder der Vergebung mit der Fürsprache Mariens.
Oben rechts:
Hier handelt es sich um eine der Eleousa-Darstellungen („Die Erbarmende“), erkennbar an der innigen, wangenberührenden Haltung zwischen Mutter und Kind. Das Jesuskind schmiegt sich an Maria und hält eine Schriftrolle – ein Hinweis auf seine Weisheit und seine zukünftige Lehre.
Unten links:
Diese Darstellung zeigt die Gottesmutter als „Aller Betrübten Freude“ oder eine ähnliche tröstende Variante. Maria hält Christus eng an sich, beide Figuren wirken
expressiver und etwas länger gezogen. Die Gestik betont Trost, Mitgefühl und geistliche Nähe.
Unten rechts:
Dies ist die Ikone der Gottesmutter „Znamenie“ („Das Zeichen“). Maria wird frontal und würdevoll dargestellt, mit erhobenen Händen in Orantenhaltung. Das Christuskind erscheint vor ihr im Rundmedaillon – ein Symbol der Menschwerdung und göttlichen Gegenwart.
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